Willkommen, 2011!

Euch allen wünsche ich alles, alles Gute für das neue Jahr und hoffe, dass ihr alle gut reingekommen seid!

Ich begebe mich jetzt in den Kampf gegen die in der Weihnachtszeit fleißig angesammelten Pfunde, also ins Fitnesscenter und ins Schwimmbad. Heute kann nicht einmal das gute Wetter mich davon abhalten, was zeigt, wie dringend ich etwas Bewegung nötig habe. Nachher setze ich mich dann an den Blog und die Photos, die schon länger darauf warten, gezeigt zu werden.

 

(...) Der Sport hat mir gut getan. Ich war 4 Stunden unterwegs, habe trainiert, mich entspannt, bin geschwommen und habe mich später im Schwimmbad nett mit einem jungen Mann unterhalten. Jetzt fühle ich mich wieder frisch und um einiges besser.

 

Meine Silvesterfeier war lustig. Ich habe mich nach vielem Hin und Her entschieden, mit meinem Arbeitskollegen mitzugehen, denn Claire und meine anderen Freunde wussten selbst nicht so recht, was sie tun sollten. Der Eintritt in einen Club kostet hier zu Silvester zwischen 50 und 100 Dollar, was keiner von uns bereit war auszugeben. Sarj, mein Kollege, hat mich abgeholt und wir sind zu seinem Freund gefahren, haben dort gegessen und sind in die Bar einer Brauerei in Downtown gegangen. Das Lokal war nett und das Bier lecker. Dort haben wir noch etliche Cousins und Freunde von Sarj getroffen und gegessen und getrunken und um Mitternacht wurde natürlich angestoßen. Leider gab es in ganz Vancouver kein Feuerwerk. Die Stadt ist etwas spießig zu Silvester, was ich persönlich schade finde, aber es war trotzdem nett.

Wir sind noch in eine zweite Bar gezogen und haben unterwegs Holly kennengelernt, die 21 ist und gerade auf dem Weg nach Hause war, als wir sie eingesammelt haben, um mit ihr noch einen Drink zu genießen. Wir haben uns sehr gut verstanden und beim Neujahrsfrühstück im "Elbow Room", der berühmt ist für mürrisches Personal (aber auf eine charmante Art und Weise), einen 30 cm großen Pfannkuchen gegessen und uns gut unterhalten.

Wie schon Weihnachten war Silvester sehr anders, nicht schlecht, aber eben anders als ich es kenne, wobei man dann natürlich das vorzieht, was man gewohnt ist so viel zum Thema "früher war alles besser". Also Raclette, Dinner for one, Berliner, die eigenen Freunde, Knallen, ... das gab es dieses Jahr nicht. Was  gleich geblieben ist, ist der Vorsatz, den ich wie jedes Jahr nicht habe. Vielleicht wäre etwas wie "auf jeden Fall nach Deutschland zurückkommen" machbar :)

 

Morgen habe ich zum Glück noch frei und dann geht die Arbeit auch schon wieder los. Ende Januar oder Anfang Februar ziehe ich nach Downtown, also muss ich bald damit anfangen, nach einer Wohnung zu schauen. Außerdem bekomme ich im April ja Verstärkung hier in Kanada, deshalb muss ich auch mal planen, wann ich wo bin. Wie ihr seht, bin ich ein vielbeschäftigter Mensch, also möchte ich keine Beschwerden hören, wenn ich etwas länger brauche mit meinen Berichten ;)

 

Gute Nacht/Guten Morgen ♥

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