Wie, das war die schwarze Piste?

Gestern war ich zum ersten Mal seit bestimmt fünf oder mehr Jahren wieder Skifahren. Dafür bin ich mit einem Freund, Mark, auf den größeren der drei lokalen Berge gefahren, haben uns dort Ausrüstung und Skipässe besorgt und sind ab auf die Piste. Die erste war eine grüne, also die niedrigste Schwierigkeitsstufe, die zweite zunächst eine blaue bevor wir aus Versehen falsch abgebogen und auf der schwarzen gelandet sind. Aber auch die war nicht so schlimm – zumindest nicht für mich, aber Mark hat sich ziemlich lang gemacht und die Scheibe seine Skibrille gebrochen und ich war überrascht, wie einfach ich wieder einsteigen konnte.

Eigentlich hat man vom Cypress Mountain einen wunderbaren Blick auf Vancouver, aber aufgrund von Schnee, Regen und Nebel hat man davon leider nichts gesehen. Zeitweise war die Sicht sogar auf unter 50 Meter beschränkt. Dementsprechend war es aber nicht so voll, es gab keine Schlangen bei den Liften und wir sind ordentlich gefahren. Das hat wirklich Spaß gemacht und umso mehr freue ich mich jetzt, in einer oder zwei Wochen nach Whistler zu fahren.

Auf dem Weg den Berg hinab haben wir bei einem Aussichtspunkt angehalten und uns die Stadt angesehen. Vancouver bei Nacht ist um 100 Mal schöner als bei Tag. Ich könnte sie mir stundenlang ansehen...

Gegen 21 Uhr war ich wieder zu Hause, klatschnass, aber zufrieden, und bin nach dem Ansehen der Bilder von Marks Kamera realtiv schnell ins Bett gegangen.

 

Den Morgen habe ich damit begonnen, einige sonntägliche Anrufe zu machen, dann hatte Judy Pancakes gemacht und später habe ich auf Ethan aufgepasst. Abends hat mich mein Arbeitskollege Sarj (von Silvester) abgeholt und wir sind ins Kino gegangen. "The Tourist" ist ein lustiger, actionreicher Film mit Johnny Depp und Angelina Jolie. Kein Muss, aber sehenswert.

 

In meinem nächsten Beitrag erzähle ich euch dann etwas über die Reisepläne, die mehr und mehr Gestalt annehmen und die Reiselust wecken.

Am 11. Januar war übrigens Halbzeit. Jetzt sind es noch 123 Tage, bis ich wieder zu Hause bin.

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